Biozid im Planschbecken

Das Wasser im Planschbecken riecht nach ein paar Tagen muffig und es bilden sich Algen. Da wird dann schnell ein Hygienemittel eingesetzt. Bei Aldi und in jedem Baumarkt erhältlich sind die praktischen Pool-Helfer. Da stehen zwar Zeichen mit toten Fischen drauf, aber so schlimm wird es schon nicht sein, wenn es doch überall verkauft wird.

Fakt ist: Es ist so schlimm, dass man das Planschbeckenwasser dann nicht in den Garten kippen darf. Es muss in die Grube abgeleitet oder ausgepumpt werden, da es das Grundwasser zu stark belastet. Die Mittel werden als Biozide eingestuft, das heißt sie töten Leben.

Dann hat die Einfachheit doch wieder ihren Preis, denn abpumpen ist teuer!

Einfacher und wirkungsvoller ist es, den Pool ohne irgendwelche Zusätze zu betreiben, nicht frisch eingecremt reinzugehen und nach ein paar Tagen das Wasser mit einer kleinen Pumpe zum Giessen zu verwenden. Danach neu füllen, dann ist das Wasser auch erfrischend kühl! Besser für die Haut ist es sicher auch.

 

Insektenhotel abgebrannt

Insektenhotel

Am 28. Oktober 2015 ist unser viel beachtetes Insektenhotel abgebrannt – von einem Brandstifter abgefackelt. Das war das Ende einer Serie von Brandstiftungen im Südgelände, die auch eine  Pächterin unserer Kolonie die Laube gekostet hat. Es ist nicht nur der materielle Verluste, aber diese Laube und auch unser Insektenhotel waren mit viel Liebe und ebensoviel Arbeit handgemacht. Nicht die eben schnell gelieferte und in ein paar Stunden aufgebaute Kataloghütte, nicht das im Internet bestellte Insektenhotel XXXL, gehen in Rauch auf, es ist Zeit, Energie und Träume, die in diesen Bauten steckten.

Viele Passanten auf dem Weg durch die Kleingärten haben sich an dem Insektenhotel erfreut und haben die Kameras gezückt. Auch die Kinder der Gartenarbeitsschule nebenan haben sich daran erfreut und davon gelernt.

Wolfgang Greiner hat jede einzelne Schindel des Daches zugeschnitten und viel Zeit mit der ansprechenden Konstruktion verbracht, wie die Bilder unten dokumentieren.

Ulla „Ashika“ Haug hat es bestückt mit Lehm und vielen handgeschnittenen Stengeln.

Ich habe es geliebt, war ja auch vor meiner Tür an meinem Garten. Jetzt ist es nur noch der Startbildschirm meiner Smartphones.

PS: Wenn jemand ein schönes Foto von dem Insektenhotel gemacht hat, würden wir uns sehr über eine Zusendung freuen.